Drei Wochen Deutsch: die ehrliche Rechnung

In drei Wochen wirst du kein Deutsch sprechen wie zu Hause. Aber du kannst einkaufen, einen Termin machen, dich vorstellen und höflich nachfragen, wenn du etwas nicht verstanden hast. Das ist der Unterschied zwischen ausgeliefert sein und zurechtkommen.

Lingo, der grüne Papagei, zeigt erklärend mit dem Flügel

Woche 1 Aussprache, Woche 2 Sätze, Woche 3 echte Gespräche.

Der Wochenplan

Woche 1: die Laute, die es in deiner Sprache nicht gibt — ä, ö, ü und die beiden ch. Dazu die Endungsregeln für der, die, das. Ab jetzt kannst du jedes Wort laut lesen, auch ein unbekanntes vom Formular.

Woche 2: Zahlen, Uhrzeit und Datum, weil ohne sie kein Termin zustande kommt. Dazu die Sätze fürs Einkaufen und das Perfekt, um zu erzählen, was gestern war. Täglicher Drill mit Fehlerwiederholung: was nicht sitzt, kommt am nächsten Tag von allein wieder.

Woche 3: die Situationen, auf die es ankommt — Anmeldung in der Praxis, Anruf beim Amt, Gespräch in der Schule. Als Rollendialog geübt, bis deine Sätze ohne Aufdecken kommen.

Was ehrlicherweise nicht drin ist: ein Behördenbrief ohne Wörterbuch, ein Bewerbungsgespräch, freies Diskutieren. Dafür ist der Weg länger — der Kurs bleibt und wächst mit, Woche vier ist kein Neuanfang.

Crash, das Wildschwein, im vollen Lauf

Genug gelesen?

Zwei Minuten Einschätzung, und du weißt, womit du anfangen solltest — und was du getrost überspringen darfst.

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